Projekte

Sebnitz eröffnet dritten Nationalpark-Bahnhof Deutschlands

 

In der Großen Kreisstadt Sebnitz in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz weihten Oberbürgermeister Mike Ruckh mit Landrat Michael Geisler und den Leitern der Nationalparkverwaltung Böhmische und Sächsische Schweiz Pavel Benda und Dr. Dietrich Butter den dritten Nationalpark-Bahnhof Deutschlands ein. Das attraktive Bahnhofsgebäude ist das Eingangstor für Reisende mit der Nationalparkbahn sowohl in die Sächsische als auch in die Böhmische Schweiz. Ein 360 Grad Panorama aufgenommen bei Hinterhermsdorf skizziert den weiten Blick den Wanderer in der grenzüberschreitenden Nationalparkregion haben. Anlass war der heutige Tag der Nationalparkbahn, bei dem der neu gestaltete Triebwagen der DBregio offiziell auf der Strecke von Bad Schandau nach Sebnitz eingesetzt wurde.

 


Aktionsgruppe „Fahrtziel Natur Sächsische Schweiz“ – Projektstelle für den touristischen öffentlichen Nahverkehr wird geschaffen


Der Sächsische Schweiz ist seit 2003 Mitglied in der Kooperation „Fahrtziel Natur“. Daran beteiligen sich aktuell  22 Großschutzgebiete, auch aus der Schweiz und Österreich. Das Projekt von vier großen deutschen Umweltverbänden und der Deutschen Bahn wird als Kommunikationsplattform in jedem Schutzgebiet auf seine Art betrieben.
Das Forum arbeitet seit 2011 auf Einladung der Nationalparkverwaltung. Ihr Auftrag ist es per Verordnung den Autoverkehr in der Nationalparkregion so zu entwickeln, dass der für Naturschutz und Erholung gleichermaßen wichtige Ruhecharakter der Landschaft erhalten und stärker ausgeprägt werden kann.

 


Einweihung Nationalparksymbol auf der Bastei

Am 07. Dezember 2015 weihte der Leiter der Nationalparkverwaltung in der Nähe der Bastei einen neuen Symbolstein für den Nationalpark Sächsische Schweiz ein.

Rund 1,5 Millionen Besucher kommen jährlich zur Bastei, darunter ein zunehmender Anteil internationaler Gäste. Der neue Stein mit dem großformatigen Logo des Nationalparks weist künf-tig darauf hin, dass der Freistaat Sachsen hier zum Schutz der einmaligen Fels- und Waldnatur einen Nationalpark eingerichtet hat. Übersichtliche Infotafeln in acht Sprachen empfangen künftig auch internationale Gäste mit wesentlichen Informationen.

Der Stein stammt aus dem Reinhardsdorfer Steinbruch, den Feinschliff und die Ausarbeitung für das metallene Logo hat die Dresdener Steinmetzwerkstatt Hempel übernommen und die Papstdorfer Firma Landschaftspflege und Landschaftsbau Born die Geländegestaltung.
Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge trug mit einer Spende in Höhe von 500 Euro anlässlich des Jubiläums 25 Jahre Nationalpark zur Gesamtgestaltung bei.


Aktuell und informativ - Infotafeln für Besucher des Nationalparks überarbeitet

An den Karten der jeweiligen Infotafeln können Besucher Ihre Touren künftig besser planen. Genauso werden Informationen zur Naturausstattung der näheren Umgebung vorgestellt. Für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur im Nationalpark sind die Verhaltensregeln und Sicherheitshinweise in bewährter Form mit Piktogrammen veranschaulicht und kurz erläutert, neuerdings auch in tschechischer und englischer Sprache. Auch Hinweise auf die Gefährdung durch herabfallende Äste und die stellenweise bestehende Felssturzgefahr sind enthalten, denn das Betreten des Nationalparks geschieht auf eigene Gefahr.

 

Die Erneuerungen der bekannten Tafeln mit ihrem markanten Holzrahmen und Dächern sind Teil eines mehrjährigen Programms im gesamten Nationalparkgebiet, bei dem insgesamt über 100 komplexe Tafelsysteme für Besucher, Wander- und Kletterfreunde aktualisiert werden.


25-jähriges Jubiläum des Nationalparks Sächsische Schweiz

Mit 250 geladenen Gasten begeht der Nationalpark Sächsische Schweiz am 11.09.2015 sein 25-jähriges Bestehen in Sebnitz. Aus der Böhmischen Schweiz kommen neben dem Umweltminister Richard Brabec, Senator Zbynek Linhart, die Kollegen der dortigen Nationalparkverwaltung und die Bürgermeister der Region.

Die Nationalparkverwaltung möchte mit dem Jubiläum Impulse für die Entwicklung des Nationalparks in der Zukunft setzen. Natürlich ist das Jubiläum ein guter Anlass zusammenzukommen und sich gemeinsam zu erinnern, was für eine große Errungenschaft es war, dass 1990 hier auf einem Viertel der Fläche der Sächsischen Schweiz ein Nationalpark gegründet wurde – und mit wie viel Engagement das passiert ist.

Der Nationalpark Sächsische Schweiz hat eine Größe von 9.350 ha. Die Nationalparkverwaltung ist darüber hinaus auch als Naturschutzfachbehörde zuständig für das Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz (28.700 ha). 65 Mitarbeiter setzen sich engagiert für das Gebiet ein. Die Verwaltung verfügt über ein Gesamtbudget von 5 Millionen Euro, denen 2,1 Millionen Erlöse aus der Waldpflege gegenüber stehen.

Das Jubiläum 25 Jahre Nationalpark Sächsische Schweiz fällt zusammen mit dem 15-jährigen Bestehen des Nationalparks Böhmische Schweiz.


Internationales Jugendcamp im Nationalpark Böhmerwald

Lucca, Andre, Nick, Jack und Georg aus der Sächsischen Schweiz erlebten mit ihrem Betreuer Knut König im tschechischen Nationalpark Böhmerwald (tschechisch: Sumava) ein herzliches Wiedersehen mit Teilnehmern aus anderen Nationalparks, die sie bereits im letzten Jahr kennen gelernt hatten, als der Nationalpark Sächsische Schweiz selbst Gastgeber des internationalen Jugendcamps war.

Am vergangenen Samstag verabschiedete Nationalpark Ranger Steffen Elsner die Gruppe am Bahnhof in Bad Schandau. Nach heißen Temperaturen auf der Reise war die Ankunft auf der über 1.000 m hoch liegenden Horska Kvilda angenehm kühl. Eine professionelle Fotoschau zur Begrüßung am Abend weckte die Lust auf viele Naturerlebnisse in den beiden Nationalparks Böhmer- und Bayerischer Wald.

Sprachbarrieren überwinden die Jugendlichen schnell bei gemeinsamen Gipfelerlebnissen wie auf dem bayerischen Dreisesselstein, Sternenbeobachtungen, in einem Eulenfreigelände, einem Hochmoor, einer Forellenzucht oder bei einem gemeinsamen Erste Hilfe-Kurs.

Die grenzübergreifend benachbarten Nationalparkverwaltungen Sächsische Schweiz, Böhmische Schweiz, Bayerischer Wald, Böhmerwald, Podyjí und Thayatal bieten das internationale Jugendcamp jährlich seit 1999 an und fördern damit Naturverständnis und grenzüberschreitendes Kennenlernen tschechischer und deutscher Jugendlicher. Der Förderverein Nationalparkfreunde Sächsische Schweiz unterstützt das Vorhaben bereits seit mehreren Jahren im Rahmen der Umweltbildung.


Junior Ranger auf großer Fahrt

Aufgeregt und gespannt reisten sie Anfang Juni ab: Zwölf Schüler aus Königstein verbringen vier Tage beim bundesweiten Junior-Ranger-Treffen im Nationalpark Eifel. Die 8- bis 14-Jährigen vertreten den einzigen sächsischen Nationalpark unter 300 Camp-Teilnehmern im äußersten Westen Deutschlands. Begleitet werden die Sachsen von drei Betreuern aus der Nationalparkverwaltung.

Aus 43 Nationalen Naturlandschaften fahren Kinder und Jugendliche zum Junior-Ranger-Treffen in die Eifel. Dort erwartet sie eine Landschaft aus urwüchsigen Wäldern, blühenden Wiesen und großen Seen. Im Gepäck haben die Königsteiner neben Zelt und Wanderschuhen natürlich Bilder und Texte aus
der Sächsischen Schweiz. Schließlich soll jede Gruppe ihre Heimatregion präsentieren – dieses Jahr unter dem Motto „Leben unserer Ahnen in und mit der Natur“. Themen wie Flößerei und Sandsteinbrüche wählten die Junior Ranger dafür aus.

Das bundesweite Junior-Ranger-Treffen, organisiert von EUROPARC Deutschland, findet jährlich in einer anderen Region der Republik statt. Junge Naturfans erfahren Neues über die dortige Natur, etwa bei Wildnis-Rallye, Mitmach-Aktionen und natürlich im Spiel mit anderen Junior Rangern. Gastgeber-Kinder übernehmen dabei eine wichtige Rolle und führen ihre Altersgenossen ein.
Unterstützt wird die Reise der sächsischen Junior Ranger durch den Förderverein Nationalparkfreunde Sächsische Schweiz e. V..


Wandern direkt ab Bahnhof in der Nationalparkregion
 

Rechtzeitig vor den langen Wanderwochenenden des Frühsommers befestigten kürzlich Mitarbeiter der Bad Schandauer Kur- und Tourismus GmbH aus Krippen am Nationalparkbahnhof Bad Schandau eine neue Wanderinformationstafel, die den Anschluss der in der Nähe vorhandenen Wanderwege und die wichtigsten Nahverkehrsverbindungen zeigt. Alle neun S-Bahnhöfe in der Nationalparkregion von Pirna bis Schöna werden mit diesen Tafeln ausgestattet.

Die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz setzte diese Idee gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Oberelbe und dem  Bahnhofsmanagement Dresden der DB Station & Service AG um. Ausgangspunkt war das Projekt „Fahrtziel Natur“, bei welchem der Nationalpark Sächsische Schweiz 2012 und 2014 für seine vorbildlichen Angebote des öffentlichen Nahverkehrs ausgezeichnet wurde. Auch Kenner der Region nehmen häufig die guten Wandermöglichkeiten nicht wahr, direkt von den Bahnhöfen der S-Bahn in die Sandsteingebiete zu gelangen, ohne erst über die Elbe übersetzen zu müssen.

Die über zwei Meter langen und ein Meter hohen Tafeln erleichtern den Gästen die Orientierung im direkten Bahnhofsumfeld. Weitere Informationen sind Hinweise auf die nächsten Bushaltestellen und Fähranleger und vor allem Anschlüsse zu nahe gelegenen Wanderwegen oder touristischen Zielen in der Nationalparkregion.

Alle Angaben auf den Karten sind in Deutsch, Tschechisch und Englisch wieder gegeben


Neue Nationalpark-Partner wurden aufgenommen

Zu Beginn der Mobilitätstagung in Bad Schandau wurden zwei neue Nationalpark-Partnerbetriebe aufgenommen. Landrat Michael Geisler und Nationalpark-Pressesprecher Hanspeter Mayr übergaben die symbolischen Aufnahmeurkunden. 

Die Firma Steinreich am Auffangparkplatz Bastei und die Tourismusinformation der Stadt Wehlen gehören seit jetzt dem Partnernetzwerk an. Damit unterstützen insgesamt 44 Nationalparkpartnerbetriebe den Nationalpark sowie den Förderverein.

 


Dauerausstellung "Kunst und Natur"

Ursula und Dietrich Hasse, die Stifter der über 400 Werke fassenden "Hasse Stiftung", besuchten vor wenigen Tagen die Ausstellungsräume im historischen Hotelgebäudeteil des Berghotel Bastei "Schweizerhaus". Seit die Ausstellung zum Thema Grafik und Malerei im Nationalpark vor 8 Jahren öffnete, besuchten bereits rund 90.000 Besucher die Dauerausstellung des Fördervereins.

Die Informationsstelle hat täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr (im Winter bis 16:00 Uhr) geöffnet. Der Eingang befindet sich am Hotelvorplatz, direkt neben dem Kaffeegarten. Der Eintritt ist kostenlos.


18. Naturmarkt Sächsische Schweiz

Am 7. September war es wieder soweit: Erntezeit in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz ist die Zeit des Naturmarktes auf dem malerischen Marktplatz von Stadt Wehlen unter dem Motto " Wer weiter denkt, kauft näher ein!"

Vieles was das Elbsandsteingebirge hervorbringt, kam an diesem Tag auf die Tische. Von Kräutern über Honig, Obstweinen und -bränden, böhmische Waffeln und sächsischem Käse bis hin zum frischem Fisch boten Stände den Besuchern bunte Geschmackserlebnise regionaler Produkte.

Der Naturmarkt fand auf Initiative des Nationalparks statt. Der Förderverein unterstütze einen Stand zur Information über das Netzwerk der Nationalparkpartner.


Wandern für das Weltnaturerbe Sächsisch-Böhmische Schweiz

 

Die Landschaft der „Sächsisch-Böhmischen Schweiz“ zieht mit ihren Felsformationen seit über 200 Jahren Menschen aus aller Welt an. Künstler der Romantik entdeckten hier neue Motive und Sichtweisen, Literaten und Musiker fanden Inspiration.

Am 13. September 2014 startete die mittlerweile 9. Wanderung für den Titel „Weltnaturerbe Sächsisch-Böhmische Schweiz“ in Königstein und führte zum Pfaffenstein. Landrat Michael Geisler nahm auch in diesem Jahr wieder teil, um das Weltnaturerbe-Anliegen und somit den Bekanntheitsgrad der Region zu unterstützen. Seit 2005 besteht zwischen Tschechien, dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und dem Tourismusverband Sächsische Schweiz eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zur Aufnahme der Sächsisch-Böhmischen Schweiz in das UNESCO-Weltnaturerbe.

„Wir sind heute eine kleine Strecke auf dem Weg zum Weltnaturerbe-Titel weitergewandert. Traditionell ist die Wanderung eine gute Gelegenheit zum Dialog für die Unterstützer des Projektes und die Menschen der Region. Die jährliche Wanderung steht sinnbildlich und öffentlichkeitswirksam für den streckenweise steinigen Weg.“ so der Landrat.

 


Fahrtziel Natur Award 2014

DB Fahrtziel Natur prämiert das umfangreiche ÖPNV-Angebot der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz. Die beiden großen deutschen Umweltverbände BUND und NABU, der Verkehrsclub Deutschland und die Deutsche Bahn prämierten mit ihrer Imagekampagne „Fahrtziel Natur“ am 05.09.2014 in Düsseldorf erneut das grenzüberschreitende Netzwerk der Nahverkehrsangebote in der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz als ein besonders gelungenes Beispiel für die Erschließung eines Nationalparks mit öffentlichem Nahverkehr.

Alle wichtigen Akteure für den Nahverkehr der Nationalparkregion Sächsisch-Böhmischen Schweiz haben den Wettbewerbsbeitrag unterstützt und füllen das reichhaltige grenzüberschreitende Bus-, Bahn- und Schiffsangebot für Urlauber und Wanderer mit Leben.

Nach dem ersten deutschen Nationalparkbahnhof fährt auch die erste deutsche Nationalparkbahn in der Sächsischen Schweiz. Sie fährt grenzüberschreitend und das ist für viele Menschen der Region eine Herzensangelegenheit. Also ist auch der Nationalpark Böhmische Schweiz mit einbezogen und erwartet Zug- und Busreisende aus Deutschland.

Landrat Michael Geisler hat sich persönlich für die Teilnahme am Wettbewerb eingesetzt: „Ich freue mich sehr über diese Platzierung. Sie zeigt, dass die gemeinsame Idee, Kommunikation, Kooperation und ein vertrauensvolles Miteinander erfolgreich sein kann. Ein für eine ländliche Region einzigartiges Netzwerk bringt Busse, Straßenbahn, S-Bahnen, Regionalbahnen, Fernzüge und Schiffe in Bewegung, welche verknüpft mit Wander- und Radwegen, touristischen Angeboten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen – und das grenzüberschreitend – unseren Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als Urlaubs-, Wohn- und Arbeitsort attraktiv gestalten“.

Folgende Partner unterstützten die Antragstellung auch finanziell:
Stadt Bad Schandau, Sächsische Dampfschiffahrt, Oberelbische Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz, VVO, DB Regio (S-Bahn), Tourismusverband Sächsische Schweiz, Nationalparkzentrum, Agentur Korff, Verein der Freunde des Nationalparks, Gemeinde Rathen und der Landschaft Zukunft e.V..


Internationales Jugendcamp im Nationalpark schafft Freundschaften

Natur, Kreativität, Abenteuer, Klettern, Fledermäuse, leckeres Essen, deutsche und tschechische Sprache und Freundschaft - das prägte Ende August 2014 das Zusammenleben von 32 Jugendlichen aus zwei deutschen drei tschechischen und einem österreichischen Nationalpark. Bereits zum 15. Mal veranstalteten sechs jeweils benachbarte Nationalparkverwaltungen das Internationale Jugendcamp. Intensive Naturerfahrungen, gemeinsame Herausforderungen und das Fördern der individuellen Stärken unterstützt das Zusammenwachsen der Gruppe, findet Vereinsvorsitzender Michael Geisler. Finanziell förderten vor allem der Deutsch-tschechische Zukunftsfonds und der Förderverein Nationalparkfreunde Sächsische Schweiz e. V. das Camp.

 


Grundschüler fahren zum 12. bundesweiten Junior-Ranger-Treffen

Gespannt und aufgeregt haben im Juni zehn Grundschüler aus Lohmen und Bad Schandau ihre Reise zum bundesweiten Junior-Ranger-Treffen angetreten. Die Gruppe trifft dort fast 400 weitere Junior Ranger aus ganz Deutschland. Vier Tage lang erleben die Zweit- bis Viertklässler mit ihren Betreuern die Flussnatur an und in der Mittelelbe.
Das bundesweite Treffen der Junior Ranger findet jedes Jahr in einem anderen deutschen Großschutzgebiet statt. Organisiert wird das Ereignis von der Verwaltung des Biosphärenreservats Mittelelbe, vom WWF (World Wide Fund for Nature) und von EUROPARC Deutschland. Bereits zum fünften Mal nehmen Grundschüler aus der Nationalparkregion an  dem Treffen teil. Die Reise wird unter anderem mit Unterstützung des Fördervereins Nationalparkfreunde Sächsische Schweiz ermöglicht. Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung betreuen fünf Junior-Ranger-Gruppen in der Region, die sich einmal wöchentlich treffen, um sich spielerisch mit der heimischen Naturzu beschäftigen.


4. Treffen der Nationalparkpartner
Sächsische Schweiz


Am 20. März luden die Nationalparkverwaltung sowie der Nationalpark Förderverein zum 4. Partnertreffen in die Hofkultur nach Lohmen ein. Insgesamt folgten 16 Partnerbetriebe, Mitglieder des Vergaberates sowie
des Fördervereins der Einladung. Nach der freundlichen Begrüßung durch Landrat Michael Geisler folgten zwei inhaltsreiche Stunden. Dr. Butter als Nationalparkleiter informierte über den aktuellen Stand zu Waldpflegearbeiten im Nationalpark. Ein seit Herbst 2013 im Netz stehender Kurzfilm verdeutlichte die Problematik. Als Hausherr berichtete Herr Stefan Oettel über sein Projekt “Hofkultur“ in Lohmen. Als „Grenzblicke“ betitelten wir den sehr emotionalen Vortrag über den NLP Böhmische Schweiz, den der Pressesprecher Tomáš Salov hielt. Auch jenseits der Grenze entwickelt sich ein Stück Wildnis, welches ebenfalls sehr schützenswert ist. Ein weiterer Pressesprecher, Herr Dr. Christian Schwarz von der DB Regio aus Dresden, berichtete über ein neues Fahrkartenverkaufsportal für Partnerbetriebe. Ein weiterer
Baustein in Richtung Fahrtziel Natur. Ihm folgte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz, Herr Tino Richter. Im Programm des TV steht für das Jahr 2014 die Nachhaltigkeit im touristischen Bereich. Wir werden den Prozess als Nationalpark mit den Partnerbetrieben weiter begleiten. Den Abschluss des Vortragsblockes übernahm Herr Oswald vom ILE Regionalmanagement. Mit dem Kernthema „Regionalsiegel“ und der dazugehörigen neuen Datenbank traf auch er das Interesse der Zuhörer. Mit dem Rückblick auf 2013 und einem kurzen Ausblick auf 2014 wurde der offizielle Teil beendet.


Spenden zur Flutpartnerhilfe betroffener

Nationalparkpartner

Vereinsvorsitzender Michael Geisler übergibt Spendengelder.

Infolge des Juni-Hochwassers 2013 erfolgte durch die Nationalparkverwaltung eine Akquirierung von Spendengeldern. Diese Spendenmittel wurden vom Verein angenommen und an verschiedene Nationalparkpartner (Biohotel „Helvetia“ und „Herrenhaus Orangella“) ausgezahlt. Mit Hilfe dieser Spendenmittel konnten bei den Nationalparkpartnern Eigenmittel ersetzt und ggf. Fördermittel beantragt werden. Insgesamt wurden im Jahr 2013 diesbezügliche Spenden i. H. v. 2.070,00 € vereinnahmt und bis Januar 2014 zweckentsprechend weitergegeben.


Vortragsveranstaltung am 19.09.2013 "Entdecker mit Stift, Pinsel und Kamera im Elbsandsteingebirge"

Im Jahr 2013 jährte sich der Todestag Anton Graffs (1736-1813) zum 200. Mal. Der Verein nahm sich vor, eine entsprechende Vortragsveranstaltung inhaltlich zu erarbeiten und durchzuführen. Als Referenten konnten Frau Dr. Anke Fröhlich und Herr Joachim Schindler gewonnen werden.

Dr. Anke Fröhlich studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Leipzig und an der Technischen Universität Dresden. Sie promovierte im Jahr 2000 zur Landschaftsmalerei in Sachsen im 18. Jahrhundert. Sie verfasste zahlreiche Lexikon-, Buch-, und Zeitschriftenbeiträge und arbeitete an Katalogen und Ausstellungen in den Museen von Sondershausen, Arnstadt, Bautzen, Görlitz, Dessau, St. Petersburg und Leipzig sowie Dresden und Zürich mit.

Joachim Schindler ist insbesondere unter den Kletter- und Bergsportfreunden bekannt. Der Forscher und Publizist zu den Themen Wander-, Bergsteiger- und Tourismusgeschichte sowie Bergsteiger- Fotografie in der Sächsischen Schweiz ist seit 1963 aktiver Bergsteiger. Er hat alle Gipfel der Sächsischen Schweiz bestiegen und insgesamt über 10.000 Kletterwege begangen. Er ist Fernmeldeingenieur, studierte Gesellschaftswissenschaften und war bei der Telekom-AG als Techniker beschäftigt.

Frau Dr. Anke Fröhlich schilderte anhand zahlreicher Abbildungen Graffs Persönlichkeit und Wirken in Dresden und beleuchtete die Darstellung der Sächsischen Schweiz in der Bildenden Kunst seiner Dresdner Kollegen und Freunde unter dem Motto: „Das Elbsandsteingebirge in der Bildenden Kunst des 18. und frühen 19. Jahrhunderts“. Der aus der Schweiz stammende Dresdner Hofmaler Graff unternahm mit Adrian Zingg (1734-1816), einem Schweizer Landsmann, Wanderungen in Dresdens Umgebung und ins Elbsandsteingebirge. Der Begriff „Sächsische Schweiz“ soll auf sie zurückgehen. Unter Graffs Anteilnahme entwickelte Zingg sich zum künstlerischen „Entdecker“ der Sächsischen Schweiz und beeinflusste mit seiner Kunst eine große Schülerschar.

Joachim Schindler knüpfte mit seinem Vortrag an: „Malen mit Sonnen-Licht“ - Die besondere Bedeutung von Hermann Krone, Emil Lieske, Albert Lehmann, Gustav Kuhfahl bis hin zu Walter Hahn“. Vor 160 Jahre verewigte der Fotopionier Krone an der Basteibrücke (Steinschleuder) auf Latein „Hermann Krone malte hier als erster mit Sonnenlicht, 1853“. Die frühen Landschaftsfotografen der Sächsischen Schweiz hinterließen ein beeindruckendes Zeugnis der Landschaft unter beschwerlichen Bedingungen. Mit schwerer und sperriger Fototechnik beladen zogen sie in die Felsen. Joachim Schindler wird in seinem Vortrag zudem die Themen des Kletterns, der Felsdarstellungen und der frühen Bergfotografie miteinander verbinden.


Die Öffentlichkeit, Vereinsmitglieder sowie die Nationalparkpartner wurden eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Ziel war es, ein möglichst breites interessiertes Publikum anzusprechen und für die Landschaft der Sächsischen Schweiz zu begeistern. Für Mitglieder und Nationalparkpartner war die Veranstaltung kostenlos. Insgesamt besuchten über 150 interessierte Zuhörer die Veranstaltung.

 



Der historische Malerweg


Auf dem „Malerweg“ zogen vor 200 Jahren Künstler aus Dresden zu den Schönheiten des Elbsandsteingebirges, - um sie zu entdecken und zu preisen.

Ungezählte Bilder, Stiche und Grafiken entstanden. Maler wie Caspar David Friedrich machten die Sächsische Schweiz mit ihren Zeichnungen und Gemälden bekannt und berühmt. Die „alten“ Motive inspirieren uns noch heute.
Der Malerweg ­ Elbsandsteingebirge wurde als Deutschlands schönster Wanderweg gekürt.

Einer der Höhepunkte auf der Wander- und Trekking Messe TourNatur in Düsseldorf war die Verleihung des Preises für “Deutschlands schönsten Wanderweg" durch das Wandermagazin. Am 1. September 2007 nahmen Landrat Michael Geisler, Tino Richter, Geschäftsführer und Yvonne Brückner, Projektmanagerin des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz, diese Auszeichnung von Lukas Meindl entgegen. “Wir nehmen diesen Preis stellvertretend für alle Mitglieder des Tourismusverbandes, alle Dienstleister und alle, die von der Idee bis zur Ausführung an diesem Projekt mitgewirkt haben, entgegen", sagte Landrat Geisler beim Erhalt der Urkunde.
 


Dauerausstellung des Fördervereins im Schweizerhaus am Berghotel Bastei

 

Die Bastei nahm bereits vor zweihundert Jahren eine Schlüsselposition in der Entwicklung des Fremdenverkehrs in der Sächsischen Schweiz und in Deutschland ein. Angesichts dieser Tatsache richtete der Förderverein gemeinsam mit der Nationalparkverwaltung eine ständige Ausstellung ein.
Seit dem 24. November 2006 können Wanderfreunde und Kunstinteressierte die neue Ausstellung zum Thema „Kunst und Natur der Sächsischen Schweiz“ im historischen Hotelgebäudeteil des Berghotel Bastei „Schweizerhaus“ besuchen. Die repräsentative Dauerausstellung bietet einen Einblick in die Vielfältigkeit künstlerischer Darstellungen über das Elbsandsteingebirge zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert. Zu sehen sind Arbeiten von Ludwig Richter, Johann Alexander Thiele oder Joh. G. Jentzsch. Diese zeigen wie Künstler die Sächsische Schweiz entdeckt und dargestellt haben. Für ihre Entdeckungsreisen benutzten sie nicht selten den historischen Malerweg, der 2006 „neu geschaffen“ zur attraktivsten Wanderroute der Sächsischen Schweiz avancierte. Die Ausstellung informiert ausführlich über diese 115 km ganz besonderer Wanderromantik sowie über die Geschichte des Tourismus im Basteigebiet. Alle ausgestellten rund 450 Blätter, etwa 400 Büchern sowie Land- und Postkarten entstammen einer umfangreichen Sammlung des Ehepaares Ursula und Dietrich Hasse, die diese im Jahr 2003 dem Freistaat Sachsen stifteten. Auch darin enthaltene Reisebeschreibungen und Karten werden präsentiert.
Die Sammlung der Fotografin Ingrid Rulff ergänzt die Ausstellung. Hierzu gehören etwa 90 grafische Blätter, einige Bücher und Postkarten.
Wir laden Sie ein, die Natur aus einem anderen Blinkwinkel zu betrachten und anschließend bei Ihren Wanderungen durch das Elbsandsteingebirge neu zu entdecken.

 

Die Informationsstelle im „Bastei – Schweizerhaus“ in  01847 Lohmen - Bastei, hat täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet (im Winter bis 16:00 Uhr). Der Eingang befindet sich am Hotelvorplatz, direkt neben dem Kaffeegarten. Der Eintritt ist natürlich frei.
Im August 2014 wurde ein kostenfreies Infoterminal mit zahlreichen Informationen zur Bastei, Wandertipps, Veranstaltungen und ÖPNV ergänzt.